Ajahn Brahm: Der Elefant, der das Glück vergaß

In seinem Buch „Der Elefant, der das Glück vergaß“ versammelt Ajahn Brahm erneut wundervolle kleine Geschichten, in denen er uns die buddhistische Weltsicht näherbringt. Und wieder gelingt es ihm, ohne erhobenen Zeigefinger, sondern mit viel Humor und Liebe buddhistische Lebensweisheit zu vermitteln.

Ajahn Brahm: Der Elefant, der das Glück vergaß
Ajahn Brahm: Der Elefant, der das Glück vergaß

Wie schon in seinem Bestseller „Die Kuh, die weinte“, kann jede der hier versammelten einhundertacht kurzen Erzählungen für sich stehen und verstanden werden. Zugleich sind sie alle irgendwie miteinander verwoben und nehmen Bezug aufeinander. „Ajahn Brahm: Der Elefant, der das Glück vergaß“ weiterlesen

Lisa Maxwell: Der letzte Magier von Manhattan

Lisa Maxwell versetzt uns in „Der letzte Magier von Manhattan“ in ein New York, das seit Jahrhunderten von einem ganz besonderen Krieg beherrscht wird. Wie es der Titel vermuten lässt, geht es um Magier – und um einen Orden, der die Magier unterdrückt und sie ihrer Kräfte zu berauben versucht. Das drastischste Mittel hierbei ist eine rund um Manhattan verlaufende unsichtbare Grenze. Diese Grenze beraubt jeden Magier seiner Kräfte oder sogar seines Lebens, wenn er sie zu überqueren versucht.

Lisa Maxwell: Der letzte Magier von Manhattan
Lisa Maxwell: Der letzte Magier von Manhattan

Das Buch stand bereits auf der Bestsellerliste der New York Times, so dass ich gespannt auf die Geschichte war. „Lisa Maxwell: Der letzte Magier von Manhattan“ weiterlesen

Bettina Lemke: Der größte Schatz liegt in dir selbst

Bettina Lemke, die Autorin dieses kleinen Buches, ist unter anderem Übersetzerin der Bücher von John Strelecky. Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich mit den Ideen und Methoden der östlichen Weisheitslehren – so ist es der Kurzvita zu Beginn des Buches zu entnehmen. Daher war ich neugierig auf das kleine dtv-Buch mit dem Untertitel „Östliche Weisheit für ein inspiriertes Leben“.

Bettina Lemke, Der größte Schatz liegt in dir selbst
Bettina Lemke, Der größte Schatz liegt in dir selbst

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Buch-Tipp: Nina George, Südlichter

Du kennst „Das Lavendelzimmer“ von Nina George? Dann kennst du auch „Südlichter“. Und jetzt kannst du dieses „Buch aus dem Buch“ endlich selbst lesen! So beschreibt der Verlag den Inhalt:

„Südlichter ist ein Roman über die Menschen eines kleinen Dorfs in der Provence und über die unsichtbaren Verbindungen zwischen ihnen, eine poetische Geschichte über die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten der Liebe. Ein Trostbuch, ein Märchenbuch, ein Lieberoman, ein Menschenroman, wie ein Spaziergang im südlichen Licht, vorbei an Cafés und beleuchteten Fenstern, zwischen Olivenhainen.“

Jede dieser im Klappentext beschriebenen Eigenschaften des Romans „Südlichter“ von Nina George kann ich inzwischen bestätigen.

Nina George, Südlichter
Nina George, Südlichter

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Traci Chee, Das Buch von Kelanna: Ein Meer aus Tinte und Gold

Ein Buch, das auf vielen Ebenen zu bezaubern weiß: Traci Chee, Ein Meer aus Tinte und Gold – erschienen im Carlsen Verlag. Dieses Buch ist der Auftakt einer Reihe, deren Titel „Das Buch von Kelanna“ lautet und das Fantasy-Freunde auf ihren Wunschzettel schreiben müssen.

Traci Chee: Ein Meer aus Tinte und Gold
Traci Chee: Ein Meer aus Tinte und Gold

Der Inhalt …

Sefia lebt in einer Welt, in der fast niemand das geschriebene Wort und Bücher zu kennen scheint. Seit dem Tod ihrer Eltern ist Sefia mit ihrer Tante Nin auf der Flucht. Die beiden halten sich durch kleinere Diebstähle über Wasser. „Traci Chee, Das Buch von Kelanna: Ein Meer aus Tinte und Gold“ weiterlesen

Per J. Andersson: Vom Elefanten, der das Tanzen lernte

Als ich das aktuelle Buch von Per J. Andersson das erste Mal in Händen hielt, dachte ich: „Wow, was für ein schönes Cover!“

Per J. Andersson: Vom Elefanten, der das Tanzen lernte (Foto © Esther Kock)
Per J. Andersson: Vom Elefanten, der das Tanzen lernte (Foto © Esther Kock)

Ein gezeichneter Elefant mit erhobenem Kopf und Rüssel ist im Begriff leichtfüßig loszulaufen. Hübsche, orientalisch anmutende Ornamente und ein Farbton in grün-braun fügen sich harmonisch in ein wunderschönes Gesamtbild!

Das Cover und nicht zuletzt der Titel „Vom Elefanten, der das Tanzen lernte“ haben mich neugierig gemacht. „Per J. Andersson: Vom Elefanten, der das Tanzen lernte“ weiterlesen

John Strelecky: Auszeit im Café am Rande der Welt

John Strelecky und sein Buch „Das Café am Rande der Welt“ werden viele aus den internationalen Bestsellerlisten kennen. Und genauso wird es vermutlich einigen Menschen mit dem Buch „The Big Five for Life: Was wirklich zählt im Leben“ gehen. Es  stammt vom selben Autor. Vor wenigen Tagen erschienen ist sein neues Buch „Auszeit im Café am Rande der Welt“ – der dritte Teil der Café-Bücher.

John Strelecky, Auszeit im Café am Rande der Welt
John Strelecky, Auszeit im Café am Rande der Welt

Worum geht es im Buch?

Der Protagonist John war bereits zwei Mal in seinem Leben im „Café am Rande der Welt“. Beide Male hat dies seinen Lebensweg nachhaltig beeinflusst und ihm neue Perspektiven eröffnet.

Zehn Jahre ist sein letzter Besuch inzwischen her. Er hat die 50 überschritten. In seinem Leben ist „alles in Ordnung“, wie er meint. Doch auf der Rückfahrt von einer Beerdigung hat er während eines Unwetters eine Panne. Er begegnet der fünfzehnjährigen Hannah und nimmt sie ein Stück im Auto mit.

Hannah ist ein ernster, schweigsamer und kluger Teenager. Während ihrer Irrfahrt durch das Unwetter landen die beiden überraschend beim „Café der Fragen“. John glaubt zunächst, dass der Besuch im Café nicht für ihn, sondern für Hannah bestimmt sei. Doch schnell wird ihm klar, dass der Besuch für sie beide – und nicht nur für Hannah – große Bedeutung haben wird.

John sieht sich plötzlich mit den gleichen Lebensfragen konfrontiert, wie bei seinem allerersten Besuch. Doch heute – das wird ihm bald bewusst – sind zwar die Fragen dieselben, aber die Antworten andere.

Wieder bekommt er neue Denkanstöße und Fingerzeige für sein weiteres Leben. Sie weisen ihm den Weg in eine neue Richtung, schenken ihm einen neuen Blick auf seine Lebensumstände. Denn er ist nicht mehr der junge Mann, der er bei seinem ersten Besuch war.

Manche der Menschen aus dem Café kennt er. Manche haben sich kaum, andere enorm verändert. Einer der Besucher wird für die kurze Zeit seines Aufenthalts Johns Mentor und Wegweiser. So ist John voll neuer Ideen, Zuversicht und Freude, als er das Café schließlich verlässt. Und das ist nicht die letzte Überraschung, die in dieser Geschichte auf ihn wartet.

Meine Meinung und Fazit

Das Buch ist durchgehend farbig illustriert, in einer sehr klaren Sprache  verfasst und in angenehm kurze Kapitel gegliedert. Es erinnert mich in seiner Aufmachung ein wenig an „Das Lächeln am Fuße der Leiter„. Die Illustrationen sind zwar teils recht abstrakt, aber geben dem Buch ein schönes „Gesicht“.

Die in die Geschichte eingewebten Lebens-Weisheiten sind sehr eingängig und haben mich zum Nachdenken angeregt. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich ein ähnliches Alter wie John erreicht habe.

Da ich die ersten beiden Café-Bücher nicht gelesen habe, hier der Hinweis für Neu-Leserinnen und -Leser: Das dritte Buch ist auch ohne die Vorgängerbücher verständlich. Aber sicherlich macht es mehr Freude, es im Anschluss an die ersten beiden Teile zu lesen. Nur so begegnen wir zusammen mit John dann auch „alten Bekannten“ wieder.

Mein Fazit: Eine Geschichte, die (nicht nur) denen, die sich im Lebensabschnitt 50plus befinden, erhellende Denkanstöße liefern kann.

Bibliographische Angaben und Bestellmöglichkeit

John Strelecky: Auszeit im Café am Rande der Welt
dtv Ratgeber, 160 Seiten, durchgehend farbig illustriert
ISBN 978-3-423-34964-2, Preis: 9,90 Euro [D]

Hier online bestellbar!

Markus Heitz: Doors – Vorsehung, Energija und Wächter

Markus Heitz hat mit seiner Fantasy-Thriller-Serie „Doors“ neue Wege beschritten. Schon in der ersten Staffel durften sich die Leser zwischen drei unterschiedlichen Handlungsverläufen einer Geschichte entscheiden – oder alle drei Varianten für sich entdecken. Den Auftakt dieser besonderen Erzähl-Reihe habe ich nicht gelesen.

Im August sind wieder drei Bücher als „zweite Staffel“ erschienen, die auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden können und deren Handlung in sich geschlossen ist. Von einem der drei Bücher handelt dieser Beitrag: Lohnt sich die Lektüre?

Die Bücher und ihr Inhalt

Alle drei Bücher beginnen mit dem identischen kurzen Kapitel über eine Hackerin in Frankfurt, die in Lebensgefahr gerät. Abhängig von ihrer Entscheidung am Ende des Kapitels nimmt die Handlung dann in den drei Thrillern einen unterschiedlichen Verlauf und der Leser folgt unterschiedlichen zentralen Figuren durch die Geschichte. Gelesen habe ich das Buch „Vorsehung“. „Markus Heitz: Doors – Vorsehung, Energija und Wächter“ weiterlesen

Kristin Hannah: Die Nachtigall

„Zwei Schwestern im besetzten Frankreich. Die eine kämpft für die Freiheit. Die andere für die Liebe.“

So steht es im Klappentext. Für mich passt diese Beschreibung nicht, denn beide Schwestern kämpfen sowohl für die Freiheit als auch für die Liebe, aber auch gegen das Böse. Beide auf ihre ganz eigene Art.

Kristin Hannah: Die Nachtigall
Kristin Hannah: Die Nachtigall

Das Buch und sein Inhalt

Vianne und Isabelle befinden sich in derselben Zeit in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen. Und jede der beiden Schwestern ist unglaublich mutig.

Während ich „Die Nachtigall“ gelesen habe, wurde ich traurig, wütend und war voller Mitgefühl. Ich war erschüttert, aber ich habe auch Hoffnung verspürt. So vielschichtig diese Gefühle waren, sie waren ebenso intensiv. Bei der Schilderung der Gräueltaten und Foltermethoden war ich derart tief erschüttert, dass ich eine Pause brauchte, um mich ein wenig von der Fassungslosigkeit zu erholen, die ich empfand. Ich habe das Buch also einen Moment beiseite gelegt, um es fast im selben Moment voller Hoffnung, dass alles gut wird, wieder in die Hand zu nehmen. „Kristin Hannah: Die Nachtigall“ weiterlesen

James R. Doty: Das Alphabet des Herzens

„Eine Mutmach-Geschichte, die uns lehrt, dass wir alles erreichen können, was wir uns vornehmen.“ heißt es im Klappentext. Und als dann der Autor als „weltberühmter Neurochirurg“ und „Freund des Dalai Lama“ vorgestellt wurde, war klar, dass ich dieses Buch lesen möchte. Doch ich musste schon schlucken, als ich den ersten Satz las: „Die Kopfhaut macht ein charakteristisches Geräusch, wenn man sie vom Schädel abzieht – ähnlich einem langen Klettverschluss.“ steht dort. Aber ich las weiter – und es hat sich gelohnt!

James R. Doty: Das Alphabet des Herzens
James R. Doty: Das Alphabet des Herzens

Worum geht es im Buch?

Es handelt sich bei „Das Alphabet des Herzens“ um eine Mischung aus Lebens-Ratgeber und Autobiografie. James R. Doty verbringt seine Kindheit in ärmlichen Verhältnissen, mit einem ängstlichen Bruder, einer depressiven Mutter und einem trunksüchtigen Vater, der oft wochenlang verschwindet. In der Schule ist James nicht der Beste, was aber seinem Umfeld geschuldet ist. „James R. Doty: Das Alphabet des Herzens“ weiterlesen